Grundbauweisen von Kachelöfen (Druckansicht)

Der Grund-Kachelofen:

Grundkachelofen 

Der Warmluft-Kachelofen:

 

Anwendungsbereich: Beheizung von 1 bis 3 Wohnräumen, als Haupt- oder Zweitheizung einsetzbar.
Anwendungsbereich: Beheizung von mehreren Räumen, für ein- oder mehrgeschossige Wohnungen bzw. Einfamilienhäuser. Als Haupt- oder Zweitheizung einsetzbar.
Eigenschaften: Wärmeübertragung über die Kacheloberfläche; dadurch hoher Anteil an gesundheitsfördernder Wärmestrahlung. Durch niedrige Lufttemperatur, geringe Luftbewegung und direkte Strahlungserwärmung wärmespeichernder Raumwände, optimales Behaglichkeitsgefühl.
Eigenschaften: Wärmeübertragung überwiegend durch Konvektion. Schnelle Wärmeabgabe, hohe Wirtschaftlichkeit. Entspricht in seiner Wirkungsweise der modernen wärmedämmenden Hausbauweise.
Gestaltung: Grund-Kachelöfen werden individuell gestaltet und aus Ofenkacheln, Schamottesteinen und entsprechenden Feuerungseinrichtungen ortsfest gesetzt. Die Auswahl an Ofenkacheln ist nahezu unendlich. Dadurch wird der Grund-Kachelofen zum idealen Raumgestaltungselement.
Gestaltung: Echte Warmluft-Kachelöfen werden stets individuell gestaltet. Hauptbestandteile der Anlage sind der Kachelmantel und der Heizeinsatz. Dem Heizeinsatz sind Nachheizzüge aus keramischem Material oder Stahl nachgeschaltet. Zwischen Heizeinsatz und Kachelmantel entsteht die Warmluftkammer. Warmluftaustritt über regelbare Luftgitter. Bei entfernt und darüber liegenden Räumen werden zwischen Warmluftkammer und Luftaustrittsgitter Luftleitungen installiert. Der Kachelmantel wird aus Ofenkacheln gesetzt. Sehr große Vielfalt bei Ofenkacheln und variable Ofenformen. Darum ist der Warmluft-Kachelofen ein vorzügliches Raumgestaltungselement für den Hauptwohnraum.
Funktionsweise: Feuerung mit festen Brennstoffen oder Beheizung durch Nachtstrom. Bei Festbrennstoffeuerung ist auch bivalenter Betrieb durch Direktbeheizung der Kachelflächen über eingebaute Elektroheizwiderstände möglich. Grund-Kachelöfen speichern Wärme langanhaltend, brauchen aber dementsprechend längere Zeit bis zur ersten Wärmeabgabe. Dauerbetrieb ist darum der Zweitheizung vorzuziehen.
Funktionsweise: Feuerung im Heizeinsatz mit festen Brennstoffen (z.B. Holz, Briketts, Kohle, Koks), mit Heizöl, mit Gas oder mit Strom. Es gibt auch Wechsel- und Umstellbrand-Heizeinsätze für feste Brennstoffe und Heizöl. Bivalenter Betrieb durch Direktbeheizung der Kachelfläche mittels Strom oder durch Anschluß an eine Warmwasser-Zentralheizung möglich. Für Heizeinsätze für feste Brennstoffe gibt es Leistungsregeler. Vollautomatischer Betrieb ist bei Öl- oder Gasfeuerung und bei Nachtstromspeicherheizung möglich und üblich.
Planung und Bau: Gestaltende Planung durch Kachelofenbauer. Aufbau durch Kachelofenbauer ortsfest innerhalb von durchschnittlich 7 Arbeitstagen. Mindestens 8 Tage Austrocknungszeit erforderlich. Zum Planen und Bauen von Grund-Kachelöfen ist viel Fachkenntnis und praktische Erfahrung erforderlich.

Planung und Bau: Kontakt zwischen Bauherr, Architekt und Kachelofenbauer bereits in der Planungsphase unerläßlich, insbesondere, wenn der Warmluft-Kachelofen als Vollheizung eingesetzt werden soll. Optimale Wirtschaftlichkeit ist gegeben, wenn Anordnung im Mittelpunkt der Wohnung möglich ist. Als Hauptheizung erzielen Kachelöfen beste Ergebnisse im kleinen bis mittleren Einfamilien- bzw. Reihenhaus. Als Zweitheizung ist der Kachelofen generell einsetzbar. Bauzeit je nach Größe bzw. je nach zu leistenden Nebenarbeiten zwischen 3 und 7 Arbeitstagen.

www.werner-kachelofenbau.de